Link: Bürogebäude in Zürich
Future as a present
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Stand: 25. Mai 2019
Gedanken und Anregungen im Hinblick auf den geplanten Neubau der Hochschule fÜr Gestaltung Offenbach sowie der möglichen Errichtung einer neuen Fachhochschule am bisherigen Standort.
Im Hinblick auf den geplanten Neubau der Hochschule fÜr Gestaltung Offenbach, sowie des möglichen Aufbaus einer neuen Fachhochschule habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit zu Fragen von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft einmal eine kurze Skizze in 5 Punkten zu aktuellen Fragen in diesem Bereich zusammengestellt. Eventuell finden sich darin ja Hinweise oder Ideen, die mögliche inhaltliche Anknüpfungen an bisherige Überlegungen und Ansätze zu diesen Fragen in sich tragen könnten.
 
I – Material Matters:
Materialbiobliotheken fÜr GebÄude
Im Jahr 2018 erschien das Buch «Material Matters» vom Architekten Thomas Rau und Sabine Oberhuber, in dem sie unter anderem von ihren praktischen Erfahrungen in den Niederlanden zu dem Ansatz «Materials as a Service» berichten. Neben Pionierunternehmungen in den Niederlanden, die bereits mit diesem Ansatz wirtschafen, z.B. die Unternehmung Signify von Philips im Bereich «Licht als ein Service», oder Bosch mit «Blue Movement» im Rahmen von «Waschmaschinen als ein Service», stellen sie auch die dortige Madaster Foundation vor, die derzeit eine umfassende Materialbibliothek für Gebäude aufbaut. Durch eine genau Dokumentation der eingesetzten Stoffe wandelt sich so ein Gebäude in ein wertvolles Materialdepot und nach Ablauf der Nutzungsdauer skönnen die eingesetzten Materialien in einem werterhaltenden Rückbau wiedergewonnen werden.

Im Rahmen der mittel- und langfristigen Ausrichtung der EU auf eine bio-basierte Kreislaufwirtschaft wird dieses Pionierprojekt auch vom europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 finanziell begleitet und gefördert. In einem Report der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vom Januar 2019 mit dem Titel «Circular Economy. Kreisläufe schließen heißt zukunftsfähig zu sein», wird umfangreich zu diesen Fragen berichtet, auch im Hinblick auf die Gestaltung von öffentlichen Materialbibliotheken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert derzeit im Rahmen der «Initiative Stadt-Land-Plus» auch das Projekt «WieBauin – Wiederverwendung Baumaterialien innovativ», das zu Kreislauffragen in diesem Bereich forscht und von der TU Darmstadt begleitet wird.

Eventuell bietet der geplante Neubau der Hochschule für Gestaltung Offenbach eine Gelegenheit diese Zukunfsfragen mit einzubeziehen und eingesetzte Stoffe und Materialien des neuen Gebäudes ausführlich zu dokumentieren. Dabei könnten sich beispielsweise auch Kooperationen mit der Fachhochschule Frankfurt oder der TU Darmstadt ergeben und die wichtigen Fragen von Wertstoffkreisläufen im Bereich der Architektur weiteren Eingang in Bildung, Forschung und auch der kommunalen Stadtgestaltung finden.

Da mittlerweile bei der Gestaltung von Gebäuden durch Materialinnovationen auch komplette mehrstöckige Gebäude aus dem nachwachsenden Werk- und Wertstoff Holz gestaltet werden können, möchte ich in dieser Hinsicht einmal als Beispiel die hiesige Unternehmung Hess Timber nennen, die im Jahr 2016 die tragenden Holzelemente für das erste landesweite kommerzielle Bürogebäude in Sydney gestaltete. Dieser Bau des «International House» der finnischen Unternehmung Stora Enso, die im Bereich von holz-basierten Werkstoffen im Hinblick auf eine Bioökonomie tätig ist, hat in der Folge zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten. Wie in der Unternehmensbroschüre von Hess Timber zu sehen ist, ermöglicht auch die computergestützte Bearbeitung von Holzbauteilen zahlreiche neue Gestaltungsformen im Bereich der Architektur, die in dieser Form bislang so nicht umsetzbar waren.

Da der griechische Begriff des Hauses, «oikos», sowohl am Beginn der «Ökologie» und auch der «Ökönomie» zu finden ist, könnte sich eventuell gerade bei einem Neubau einer Hochschule für Gestaltung zeigen, dass diese Fragen im Wesentlichen keine Gegensätze darstellen. In diesem Zusammenhang möchte ich noch kurz hinweisen, dass sich die Gedanken von Thomas Rau im Buch von «Material Matters» auch durch seine langjährige gestalterische Tätigkeit als Architekt gefunden haben.
 
II – Ressourcen-Cluster Rhein-Main:
Gedanken zu einer neuen Fachhochschule in Offenbach
Vor kurzem wurde das Frauenhofer IWKS, das an den Standorten Hanau und Alzenau zu Wertstoffkreisläufen und Ressourcenstrategien forscht, von einer Projektgruppe des Fraunhofer ISC in Würzburg zu einem eigenständigen Institut erweitert. Dies zeigt die Bedeutung dieser Forschungsfragen, die mittlerweile auch ein Thema der öffentlichen Berichterstattung sind, wie z.B. Diskussionen zu Plastikmüll im Meer und auf der Erde. Die Dringlichkeit dieser Fragen zeigt sich auch in der internationalen Abfall-Allianz PREVENT vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Herr Bundesminister Müller am 9. Mai in Berlin mit über 30 Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft, sowie den Ländern Indonesien und Ghana gegründet hat. Neben Plastikmüll steht vor allem in Ghana die Fragen von Elektroschrott im Mittelpunkt: auf der größten Elektroschrott-Halde in Afrika soll in den nächsten Jahren mit bis zu 10.000 Menschen ein neues Recycling-System aufgebaut werden, um einen neuen Umgang für Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen mit den dortigen gifigen Schadstoffen zu finden.

Neben dem Fraunhofer IWKS, das u.a. seit einiger Zeit auch das Ressourcen-Cluster Rhein-Main aufbaut, findet sich auch die Unternehmung Umicore in Hanau, die im Bereich Recycling weltweit tätig ist. Erst vor kurzem erhielt die Initiative «BioBall» eine auf 5 Jahre angelegte Förderzusage vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative «Innovationsräume Bioökonomie», wobei mit bis zu 20 Millionen Euro Projekte für bio-basierte Stoffkreisläufe finanziert werden. Initiiert wurde diese erfolgreiche Bewerbung von der Provadis Hoschule in Frankfurt in Kooperation mit weiteren Partnern, unter anderem auch dem Fraunhofer IWKS.

Das Bundesministerium für Umwelt fördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutz-Initiative auch die Maßnahme FFN Frankfurter Osten Nachhaltig, in dessen Zentrum der Aufbau eines nachhaltigen Gewerbegebiets in Frankfurt-Fechenheim steht. Im Hinblick auf den Gedanken einer neuen Fachhochschule in Offenbach am bisherigen Standort der HfG Offenbach ist es sicherlich sinnvoll, sich dabei sowohl an den bestehenden Wirtschafstraditionen als auch wichtigen Zukunfsfragen zu orientieren. Eventuell könnte sich so in Offenbach – in gewisser Weise auf halber Strecke zwischen der Provadis Hochschule mit «BioBall» und dem Fraunhofer IWKS – eine inhaltliche Ausrichtung zu Fragen einer nachhaltigen Gestaltung von Werk- und Werkstoffkreisläufen ergeben.

Dies könnte auch zahlreiche Anknüpfungen an die Fachbereiche der HfG Offenbach in sich tragen, z.B. kooperiert Herr Prof. Dipl.-Phys. Lorke im Rahmen des IRED (Institut fÜr Recycling, Ecology, Design) bereits mit dem Fraunhofer IWKS im Hinblick auf die Gestaltung von nachhaltigen Werkstoffen und Kreislauffragen.
Dazu möchte ich einmal kurz 3 konkrete Beispiele für mögliche Forschungsfragen in diesem Bereich skizzieren.
 
III – Beispiel fÜr Bio-basierte StoffkreislÄufe:
Von der ZuckerrÜbe zum Skateboard
In einem Bericht der FAZ vom 3. Mai mit dem Titel «Preisverfall im Rübenland» wird über hessische Landwirte berichtet, die durch den Wegfall der EU-Zuckermarktordnung aus dem Jahr 2017 nun im weltweiten Wettbewerb stehen. Dadurch sind die Preise für Zuckerrüben stark zurückgegangen. Im Rahmen der strategischen Ausrichtung der EU-Kommission auf die Gestaltung einer bio-basierten Kreislaufwirtschaft wurden dazu in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Forschungsprojekten gefördert, die einen Beitrag dazu erbringen können.

Im Rahmen der neuen EU-Zuckermarktordnung wurde unter anderem auch das Projekt CARBAFIN eingerichtet, um nach neuen Möglichkeiten für die pflanzlichen Wertstoffe der Zuckerrübe zu suchen. Die Leitung dieses Projekts lang dabei beim Austrian Centre of Industrial Biotechnology in Graz. Im Rahmen einer Plattform-Technik, die auf dem biokatalytischen Prozess einer sogenannten Glukosylierung basiert, werden optimierte Enzyme eingesetzt, um Glukose mit anderen Molekülen zu binden. Dabei werden sogenannte Glykoside gewonnen, die sich beispielsweise als Zusätze in der Kosmetik, als Ballaststoffe in Nahrungs- und Tierfuttermitteln oder auch als oberflächenaktive Substanzen für Reinigungsmitteln eignen. Als ein Nebenprodukt entsteht dabei auch Fructose, die z.B. auch als ein alternatives Süßungsmittel in Lebensmitteln eingesetzt wird. Im Projekt CARBAFIN sucht man nach Möglichkeiten daraus auch den Stoff Hydroxymethylfurfural zu gewinnen. Dieser findet unter anderem auch im Bereich von Bioplastik eine Anwendung, z.B. in Harzen, Klebstoffen, Biokrafstoffen und Biopolymeren. Der Projektpartner AVA Biochem aus Zug in der Schweiz, hat bereits langjährige Erfahrungen im Hinblick auf die Gewinnung von Hydroxymethylfurfural und gehört zu einer der weltweit führenden Unternehmungen in diesem Bereich.

Im Rahmen des sogenannten Bio-based Industries Joint Undertaking Projekts der EU haben Forscherinnen und Forscher u.a. von der University of Wageningen in den Niederlanden im Rahmen von Pulp2Value auch nach Möglichkeiten gesucht, aus den Pressrückständen, die bei der Bearbeitung von Zuckerrüben anfallen, neue Werk- und Wertstoffe zu entwickeln. So wurde aus diesen restlichen Pflanzenwertstoffen sogenannte Mikrozellulose-Fasern gewonnen, die als bio-basiertes Material in Bundwerkstoffen zum Einsatz kommen können und so eine Alternative zu Glas- und Carbonfasern bieten, die dabei auch einen geringeren CO2 -Fußabdruck mitbringt. Als Beispielanwendung ist ein Skateboard gestaltet worden, dass bis zu 50% aus diesem neuen Werkstoff der Zuckerrübe besteht.

Im Jahr 2018 erhielt Jan-Philipp Mai und seine Unternehmung JPM Silicon eine Auszeichnung des European Institute of Technology, das von der EU mit jährlich 350 Millionen Euro finanziert wird. Im Rahmen des Innovationsfeldes «Raw Material Recycling» wurde seine Unternehmung für einen Ansatz zum Recyclen von Silikon ausgezeichnet, das bei der Herstellung von Solarzellen anfällt. In einem Vortrag im Rahmen des Eco-Summit in Berlin im Jahr 2015 erläuterte Herr Mai auch seinen Ansatz, bei dem ein Teil der Grundstoffe von Solarzellen – Kohle und Quarzsand – zukünfig auch durch Kohlenstoff aus dem nachwachsenden Rohstoff der Zuckerrübe gewonnen werden kann.

Im Rahmen der Beratung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU hat der zuständige EU-Kommissar Hogan kürzlich angekündigt, dass die EU-Staaten künfig auch konkrete Pläne für die Bioökonomie in ihre nationalen GAP-Strategiepläne aufzunehmen haben, wobei diese auch finanziell gefördert werden müssen. Die Bioökonomie-Strategie der EU-Kommission wurde bei einer Aktualisierung auch hin zur Entwicklung einer nachhaltigen und kreislaufbasierten Bioökonomie erweitert. All dies zieht dann auch weitere finanzielle Förderungen in diesem Bereich nach sich: betrug diese bei der Bioökonomie Strategie der EU im Rahmen von Horizon 2020 von 2014-2020 insgesamt 3.85 Milliarden Euro, werden im Folgeprogramm Horizon Europe von 2021-2027 für diesen Bereich nun Förderungen von gut 10 Milliarden Euro vorgeschlagen.

Dies kurzen Beispiele und Hinweise zeigen, dass wissenschafliche Tätigkeiten zu diesen Fragen vor allem im Hinblick auf mittel- und langfristige Gestaltung von Zukunfsfragen einen wichtigen Beitrag dazu erbringen können.
 
IV – Beispiel Material-basierte StoffkreislÄufe:
Der «PC as a Service»
Wie bereits das Beispiel der internationalen Abfall-Allianz Prevent und die Elektroschrotthalden in Ghana deutlich machten, bedarf der Umgang von technischen Werkstoffen in unseren Produkten eine Neuausrichtung. Erst kürzlich hat dazu auch Frau Bundesministerin Schulze ein Eckpunkte-Papier mit dem Titel «Umwelt in die Algorithmen!» vorgestellt, bei dem zu Punkt 6 auch folgendes zu lesen ist: «Wir wollen eine Digitalisierung, die geschlossene Produktkreisläufe und neue unternehmerische Verantwortung für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft schafft». Wie bereits kurz zu dem Buch «Material Matters» Thomas Rau und Sabine Oberhuber erwähnt wurde, werden dort auch Unternehmungen vorgestellt, die ihre Produkte mit ihren Materialien nur an ihre Kundinnen und Kunden für eine gewisse Zeit ausleihen, die dann nach ihrem Gebrauch wieder dorthin zurückkehren, wobei dann auch die Werk- und Wertstoffe für einen künfigen Einsatz zurückgewonnen werden.

Der Computerhersteller DELL hat kürzlich in einer Pressemitteilung die EU dazu aufgefordert bei der Beschaffung von IT-Produkten negative ökologische Auswirkungen zu begrenzen und auch die Lebenszykluskosten der erworbenen Produkte und Dienstleistungen zu reduzieren. Im Hinblick auf den Gedanken nicht nur Gebäude, sondern auch einen Computer als ein Wertstoffdepot zu betrachten, erhielt ich kürzlich eine freundliche Rückmeldung von Frau Koch, Corporate Sustainability Director von DELL, in der sie davon berichtete, dass sie bei ihrer Unternehmung bereits zu diesen Fragen im Rahmen von dem Angebot «PC as a Service» beginnend tätig sind.

Im Hinblick auf die Materialfragen zu «PC as a Service» bietet das Frauhofer IWKS dazu beispielsweise Anknüpfungen in den Bereichen «Urban Mining» und «Separatio14:16 03.03.202014:16 03.03.202014:16 03.03.202014:16 03.03.2020n and Sorting Technologies», eine Anlage für die Rückgewinnung Werk- und Wertstoffen aus Elektroschrott haben Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer UMSICHT Institut in Sulzbach-Rosenberg gestaltet, die den Namen «iCycle» trägt. Auch können hier Pionieranwendungen wie beispielsweise der hessischen Unternehmung BRAIN AG im Bereich des sogenannten «grünen Bergbaus» zum Einsatz kommen, bei dem mit Hilfe von kleinsten Mikroorganismen feinste Stoffspuren wiedergewonnen werden können.

Neben weiteren Forschungsfragen im Bereich der Gestaltung und Rückgewinnung von Materialien bei elektrischen Geräten, wie z.B. Computer, sind sicherlich auch Forschungen zu einer optimierten Gestaltung von Sofware eine wichtige Aufgabe, auch da dies zu einem geringeren Materialeinsatz und auch niedrigerem Strombedarf führen kann. Da sich in der Region mit der Software AG in Darmstadt, den vielfältigen Angeboten an der TU Darmstadt im Bereich der Informatik, der DENIC und dem DE-CIX Knotenpunkt in Frankfurt und den hiesigen über 40 Rechenzentren auch in diesem Bereich eine ganze Reihe von Forschungseinrichtungen und Unternehmungen finden, könnten sich so auch zu diesen Fragen sicherlich vielfältige kundige Forscherinnen und Forscher in der Region Rhein-Main dazu finden.
 
V – Beispiel GrÜnes Drucken:
nachchaltige StoffkreislÄufe für Farben und Papier
Bis zum heutigen Tag finden sich der Stadt Offenbach Spuren der Industriegeschichte im Bereich von Druckmaschinen, auch gab es einmal einen engen Bezug zur chemischen Herstellung von Farben, das Klingspormuseum für Schrifkultur und auch die Hochschule für Gestaltung Offenbach künden dabei auch davon. Auch in diesem Bereich gibt es mittlerweile Ansätze, die stoffliche Ausgangsbasis von Farben nicht mehr aus fossilen Quellen zu gewinnen und lediglich solche Stoffe einzusetzen, die sich ohne gifige oder schädliche Substanzen rückstandslos wieder in den natürlichen Stoffkreislauf einfügen können. Dies ist eine auch wichtige Frage im Bereich der Gestaltung beim Recycling von Papier, da so große Mengen von Energie und und Wasser gespart werden können. Das sich im Klärschlamm beim Papierrecycling viele Schwermetalle finden, u.a. durch den Einsatz in Druckfarben, gibt es mittlerweile ein Verbot der EU diese Schlämme als Düngemittel auf Felder auszubringen. So wird dieser nun meist verbrannt oder kommt in der Beton-oder Ziegelindustrie zu Einsatz.

Im Jahr 2017 wurde die Healty Printing Initiative von der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH, die im Jahr 1987 vom Chemiker Prof. Dr. Michael Braungart gegründet wurde, mit Unterstützung der DOEN-Stifung gestartet. Ziel der Initiative ist es, den Einsatz gesunder Tinten und Druckchemikalien zu fördern, so dass sauberere Stoffkreisläufe im Bereich von Papier realisiert werden können. Mittlerweile hat diese Initiative knapp 40 Mitglieder (Stand Juni 2018) und bietet bereits eine ganze Reihe von Innovationen in diesem Bereich. Hier könnten sich zahlreiche Anknüpfungen für weitere Forschungsfragen zur Gestaltung von nachhaltigen Stoffkreisläufen in diesem Bereich ergeben, die auch einen engen Bezug zur Ausbildung von Gestalterinnen und Gestaltern an der Hochschule für Gestaltung Offenbach mit sich bringen.

Auch könnten sich in dieser Hinsicht Möglichkeiten für die Initiative «BioBall» ergeben. Da sich der Hauptsitz des BÖrsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt befindet, wo auch die weltweit größte Buchmesse zu finden ist, sowie ein Zweig der Deutsche Nationalbibliothek, könnten sich in dieser Hinsicht eventuell auch weitere inhaltliche Anknüpfungen ergeben, und sich so die Möglichkeit bieten, zahlreiche regionale Akteure zu Forschungsfragen dieser Art miteinander in eine sinnvolle Beziehung zu setzen.
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Hinweis auf den Hintergrund meiner Tätigkeit:
Nach einem Studium der Politikwissenschafen und einem selbstgestalteten Studium der Informatik ergab sich, das vor allem Kreislauffragen, auch im Bereich der Digitalisierung, ein wichtiges Zukunfsthema sind. So baue ich mir seit gut einem Jahr zu diesen Fragen eine neue Tätigkeit auf. Da meine finanziellen Rücklagen mittlerweile aufgebraucht sind, werde ich dabei dankenswerterweise vom Jobcenter Frankfurt unterstützt. Derzeit suche ich nach finanziellen Möglichkeiten eine g gGmbH, gUG oder eine Unternehmensträgerstifung für meine Tätigkeit zu gründen. Wie sich allerdings aktuell abzeichnet ist dies durchaus eine Herausforderung, da diese Möglichkeiten anscheinend im rechtlichen Rahmen von ALG-II wenig berücksichtigt wurden. Ergänzend hinzufügen möchte ich, dass ich zu den genannten Unternehmungen und Institutionen keine wirtschaflichen Bindungen habe.
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